Die Eisblume
Ein zartes Wesen liegt zerbrochen, auf kargem, kahlen, kalten Land. Das spitze Eis kommt an gekrochen, umschließt es, wie ein starres Band.
Im Eisgefängnis festgefroren, die blaue Blume einsam träumt. Die sanfte Seele scheint verloren, ein glücklich' Leben scheint versäumt.
Geplagt von Sorge, Angst und Kummer, die blaue Blume hilflos wacht. Sie liegt im Eis, in tiefem Schlummer, in dunkler endlos schwarzer Nacht.
Nach langer Zeit - ein goldner Strahl, bringt Licht ins schwarze Höllental, weckt Hoffnung und von Zauberhand blüht wunderschön das Wiesenland.
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